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Die Firma cardtech Card & POS Service GmbH in Köln ist Mieter eines mit Kühl- und Heizdeckensystems klimatisierten Büros. Im Kurzinterview erklärt Prokurist Georg Nix die Gründe für den Einbau, die Vorteile dieser Technologie und seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit ICS zusammen:

Georg Nix, Prokurist

Büro

Die Arbeitsräume, die Sie mit Ihrem Unternehmen nutzen, werden mit einer Kühl- und Heizdecke temperiert. Als der Um- und Ausbau beschlossen wurde, sind Sie als Mieter dieses Objektes in die Entscheidungsprozesse bezüglich des Innenausbaus maßgeblich mit einbezogen worden. Wie kam es dazu, dass Sie sich im Rahmen der Planungen der ersten Bauphase für Kühldecken und in einer zweiten Bauphase für die Anlagenerweiterung für Heiz- und Kühldecken entschieden haben? 

In der ersten Phase haben wir uns aus drei Gründen für Kühldecken entschieden: An erster Stelle ist hier natürlich die, im Gegensatz zu klassischen Splitgeräten, angenehmere Form der Kühlung zu nennen. Ziel war, dass in Zeiten großer Hitze die Raumtemperatur auf ein Maß reduziert werden kann, das für alle gleichermaßen zumutbar und angenehm ist. Zweiter Grund war die Vermeidung von optischer „Verschandelung“ des Gebäudes und einzelner Räume durch zu viel Platz verschwendende Einzelgeräte.

Und zu guter Letzt war die Entscheidung auch eine Kostenfrage: Über einen Zeitraum von 15-20 Jahren wären die Lösung mit Splitgeräten wegen der höheren Wartungskosten und den notwendigen Ersatzinvestitionen einfach teurer als eine Kühldecke.

In der zweiten Bauphase haben wir uns für die Anlagenerweiterung in erster Linie aus folgenden Gründen entschlossen: Aus den vorgenannten Gründen, haben wir den Vorschlag des Bauträgers, den Neubau über Splitgeräte, die auf dem Dach des Neubaus angebracht worden wären abgelehnt. Um Energiespar- und Effizienzreserven zu generieren bzw. sich die Option darauf zu erhalten, wollten wir auf jeden Fall eine zentrale Kühllösung.

Bei der Heizung haben wir aus dem gleichen Grund ebenfalls eine separate Lösung abgelehnt und außerdem lag es nahe, die Heizanlage des Altbaus mit zu erneuern. Ausschlaggebend für die Aktivierung der Heizfunktion war schließlich die Anschaffung eines VRVKühlsystems für unsere beiden Rechenzentren, da die Abwärme in der Heizperiode genutzt werden kann.

Kühl- und Heizdecken haben den Ruf, ein angenehmes und behagliches Raumklima auch bei sehr unterschiedlichen Witterungsverhältnissen zu schaffen. Können sie das bestätigen?

Uneingeschränkt: Ja.

Können Sie Unterschiede zu den Arbeitsverhältnissen und zum Raumklima zur Situation vor dem Umbau aufzeigen?

Büro

Im Hochsommer hatten wir – bedingt durch die Leichtbauweise unseres Altbaus – Innentemperaturen von bis zu 37 Grad. Durch die unmerkliche Kühlung herrschen nun angenehme Temperaturen und gleichzeitig wird eine ungesunde, den Außentemperaturen nicht angepasste Unterkühlung, die beim Verlassen eines Gebäudes zu einem Hitzeschock führt, vermieden. Bei extremen Minusgraden hatten wir in der Vergangenheit das Problem, dass bestimmte Räume nicht ausreichend warm wurden. Dies wird nun durch zwei Umstände verhindert: Die vom VRV- System gelieferte Abwärme wird auch am Wochenende genutzt, so dass es durch die Wochenendabsenkung der konventionellen Heizung nicht zu Auskühlungen kommt. So steht in Form der Heizdecke und den konventionellen Heizkörpern, die sich bei Bedarf zuschalten, im Ergebnis mehr Heizleistung zur Verfügung.

Gibt es bereits Erfahrungen darüber, inwieweit sich die Heizungsnebenkosten mit der
Systemumstellung entwickelt haben?

Hierzu gibt es leider noch keine Erfahrungen über eine ganze Heizsaison hinweg. Wir können bisher aber sagen, dass die Abwärme des VRV- Systems bisher ausgereicht hat. Wir erwarten auf Basis von Berechnungen, die ein unabhängiger Ingenieur angestellt hat, insgesamt aber Einsparungen in Höhe von 35 – 50 %.

Können Sie Kühl- und Heizdecken weiter empfehlen?

Ebenfalls uneingeschränkt: Ja.