Integrale Climasysteme
Unternehmen.

Funktionsprinzip

Was versteht man unter einer Kühldecke?

Kühldecke offen
Wenn die Raumdecke komplett oder teilweise auf Temperaturwerte unterhalb der Raumtemperatur gebracht und gehalten wird, spricht man von einer Kühldecke. Damit die überschüssige Wärme aus dem Raum gelangt, wird Wasser als Wärmeträger eingesetzt. Das bedeutet, dass die Kühlung der Raumdecke durch geschlossene Wasser- oder Luftkreisläufe erfolgt. Mittels der Kühldecke wird der Raumluft Wärme über ein von gekühltem Wasser durchströmtes Rohrleitungssystem entzogen. Kühldecken wirken immer direkt auf die im Raum befindlichen Wärmequellen ein (Strahlung), darüber hinaus aber auch über die Raumluft (Konvektion). Je nach Aufbau der Kühldecke und der Luft¬bewegung im Raum können die Anteile der Strahlung und Konvektion unterschiedlich ausfallen.

Welche Arten von Kühldecken gibt es?

Kühldeckensysteme Übersicht
Grundsätzlich muss zwischen Strahlungskühldecken (geschlossene Bauart) und Konvektionsdecken (offene Bauart) unterschieden werden. Dabei gibt es aber auch Systeme, die einen fließenden Übergang von der Strahlungs- zur Konvektionsdecke darstellen.

Wie funktionieren diese Kühldecken?

Kühldecken Funktion
Bei der Konvektionskühldecke überwiegt der konvektive Anteil beim Wärmeaustausch, das heißt, die vorhandene Raumluft wird durch gekühlte Luft ausgetauscht. Die abgehängte Decke verfügt über einen freien Querschnitt und ermöglicht somit eine Luftzirkulation bis zur Rohdecke mit dem Ziel, die Kühlleistung zu erhöhen. Dagegen wird bei der Strahlungskühldecke die Kühllast zu etwa 60% durch Strahlungsaustausch abgeführt, das heißt, restliche entwickelte Wärme strömt durch natürlichen Auftrieb unter die Decke. Dort wird diese Warmluft abgekühlt und fällt diffus in die Aufenthaltszone unter Beimischung der Raumluft zurück.



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